7. Spitzentechnologie für die Aufwuchsfähigkeit |
Mit der Rafale beschafft die Schweiz das
modernste und leistungsstärkste Kampfflugzeug
im vorgegebenen Budgetrahmen.
Zusätzlich sichert sie sich dank einer
industriellen und wissenschaftlichen Partnerschaft
einen enormen technologischen
Mehrwert sowie einen Beitrag an die Entwicklung
der einheimischen Industrie.
Talent-Netzwerk für Kompetenz-Nischen
Auf der Basis ihrer über vierzigjährigen
Präsenz in der Schweiz haben die drei
Hauptlieferanten der Rafale, d.h. Dassault
Aviation, Snecma und Thales, seit rund fünf
Jahren ein tragfähiges Kooperationsnetz
mit der Schweizer Industrie und Wissenschaft
aufgebaut, das «Französisch-schweizerische
Kompetenzzentrum für Luft- und
Raumfahrt». Das Netz reicht von der
Grundlagenforschung bis zur Produktion.
Es greift auf Innovationen in Frankreich
und der Schweiz zu und bindet als Talentschmiede
und Projektgenerator Schweizer
Grossbetriebe, KMUs, Forschungszentren
und Universitäten ein.
Industrielle und wissenschaftliche
Kooperation
Mit der Beschaffung der Rafale profitieren
Schweizer Betriebe in allen Kantonen von
einem hohen technologischen Zusatznutzen.
So kann in der Schweiz bereits vorhandenes
Know-how erhalten und neues
erworben werden.
«Alle Schweizer Kantone werden aus industriellen
und wissenschaftlichen Kooperationsprojekten
Nutzen ziehen können.»
Die Wahl der Rafale wird Technologietransfers
zu Gunsten der Schweizer Industrie
und Hochschulen ermöglichen. Dies ist ein
wichtiger Beitrag an den Erhalt sowie die
langfristige Aufwertung von Spitzentechnologien
und dazugehörigen industriellen
Prozessen – und damit für den Fortbestand
wertvoller Arbeits- und Forschungsplätze
auf dem Werk- und Denkplatz Schweiz. Die
Schweizer Industrie profitiert weiter von der
hervorragenden Position der Rafale-Partner
im zivilen Markt. Dieser macht 80 Prozent
ihrer Aktivitäten aus – mit Umsatzzahlen
von über 25 Milliarden Euro und einem
Bestand von über 135 000 Arbeitsplätzen.
«Ohne erstrangige Technologie und Prozesse
ist es nicht möglich, sich im Markt
zu behaupten. Und ohne Zugang zum
zivilen Luftfahrzeugmarkt ist es unmöglich,
eine genügende, stetige Auslastung
zu gewährleisten, um das Überleben der
Industrie sicherstellen und die getätigten
Investition amortisieren zu können.»
Autonomie nach Mass
Um die Aufwuchsfähigkeit der Schweizer
Armee über einen annehmbaren Zeitraum
bewahren zu können, ist es unabdingbar,
eine vorausschauende Rüstungspolitik mit
Langzeithorizont zu verfolgen und eine
dynamische Industrie mit ausreichenden
Spitzentechnologien zu erhalten.
«Mit der Rafale wählt die Schweiz eine
Partnerschaft, die auf Quantität, Qualität
und Permanenz ausgerichtet ist.»
Dieses technologische und industrielle Entwicklungspotenzial
erlaubt, die Aufwuchsfähigkeit
als Kern der Schweizer Verteidigungsdoktrin
effizient und mit dem nötigen
Mass an Autonomie sicherzustellen.
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